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Eine kleine Auszeit in Bayern – wandern, wellnessen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Meine Freundinnen schwärmen mir ja immer vor, wie toll Wellness ist, aber mal ehrlich, ich bin ja ehr für Action und Exploring. Den ganzen Tag am Pool oder in der Saune liegen? Nicht meins. Dachte ich zumindest. Bislang…
Im Dezember stand ein Trip in den Süden an – Berge, Schnee und Erholung. Und da kam die Einladung vom Staudacherhof in Garmisch-Partenkirchen gerade recht. Garmisch stand – wegen der Nähe zur Zugspitze, dem Eibsee und der Berge – ohnehin schon lange auf meiner Bucketlist, also auf nach Oberbayern, auf nach Garmisch-Partenkirchen!

Garmisch von oben
Garmisch von oben

Der erste Eindruck

Garmisch-Partenkirchen empfängt uns mit Regen. Viel Regen. Die Zugspitze ist nicht zu sehen, die übrigen Bergspitzen hüllen sich in Nebel und Niesel. Wir freuen uns umso mehr als wir im Staudacherhof ankommen und direkt erst mal im Kaminzimmer bei knisterndem Kachelofen mit Apfelstrudel mit Vanillesoße begrüßt werden. Besser kann ein Empfang kaum gelingen.

Gemütlich im Staudacherhof  Gutes essen in Garmisch-Partenkirchen

Das Hotel: Staudacherhof

Der Staudacherhof liegt am Fuß der Zugspitze, eingerahmt von Bergen, umgeben von hübschen Fachwerkhäusern. Idylle pur.

Nicht nur die Aussicht vom Hotel ist besonders, auch das Konzept. Denn der Staudacherhof lebt das BAYURVIDA -Prinzip – heißt Ayurveda kombiniert mit bayrischer Tradition. Ayurveda, die indische Gesundheitslehre auf Bayrisch also. Ob das funktionieren kann? Kann es! Und zwar ziemlich gut. Es ist ein ganz besonderer Mix aus gutem Essen, Erholung, Yoga und Ayurveda. Ein Konzept, bei dem Tradition auf Moderne trifft, fernöstliche Gesundheitslehre auf bayrische Bodenständigkeit. Der Staudacherhof selbst nennt es „Laptop und Lederhose, zwei Komponenten die sich gegenseitig beflügeln“. Klingt sympathisch wie ich finde.

Berge im Nebel

Die Zimmer

Unser Zimmer ist im alten Bauernhaus, urig-gemütlich unterm Dach. Ich selbst bin in einem alten Fachwerkhaus aufgewachsen und fühle mich sofort zuhause. Nur das Badezimmer mit Regendusche und Steinwaschbecken ist hier eindeutig stylischer!

Die gesamte Einrichtung ist aus Naturmaterialien gefertigt. Einen dicken Wohlfühl-Pluspunkt gibt’s für die verschiedenen Kopfkissen, ein Kriterium mit dem sich jedes Hotel direkt in mein Herz schleicht! Ihr könnt euch nicht vorstellen, auf wie vielen furchtbar ungemütlichen Kopfkissen ich in den letzten Jahren schon geschlafen habe (oder versucht habe zu schlafen). Wenn es also kuschlig gemütliche Kopfkissen gibt, macht mich ein Hotel gleich doppelt glücklich. Und dann auch noch das absolute Frostbeulen-Extra im Kleiderschrank: eine Wärmflasche! Was gibt es an einem eisigen Winterabend denn gemütlicheres als sich mit einer Wärmflasche ins Kissen zu kuscheln. Da weiß wirklich jemand, was kleine Frostbeulen in den Bergen glücklich macht. Die Zimmer selbst sind natürlich einwandfrei toll, aber mal ehrlich, es sind diese Kleinigkeiten mit denen sich gute Hotels exzellent machen.

Bergpanorama in Garmisch
Aussicht von unserem Balkon 

Das 350-Jahre alte Bauernhaus liegt am anderen Ende des Gartens, gegenüber der schmucken Villa. Das restaurierte Haus beherbergt nur 8 Zimmer, Privatsphäre ist also garantiert. Von unserem Balkon aus haben wir einen wundervollen Blick auf die Bergspitzen und das Haupthaus. In der schmucken Villa befinden sich das eigentliche Hotel – rund 50 Zimmer, das Restaurant, ein gemütlich-romantisches Kaminzimmer und der Wellnessbereich.

Wellness

Apropos Wellness. An unserem ersten Tag im Staudacherhof schüttet es wie aus Eimern. Statt Wandern entscheiden wir uns also für Entspannung im Spa. Ich und Wellness? Ja! Die beste Idee seit langem! Ich wusste gar nicht wie entspannend Wellness sein kann.

Wellness im Winter
Innenpool 
Wellnessbereich Staudacherhof
Wasserbetten laden zum Verweilen ein

Der Staudacherhof hat den größten Spa- und Wellness-Bereich in Garmisch-Partenkirchen. Es gibt einen wirklich großen Indoor-Pool mit gemütlichen Liegeboxen und herrlich sommerlichen Temperaturen. Daneben erstreckt sich eine Saunalandschaft für jeden Geschmack – von der bayrischen Schwitzstube über ein Alpin-Hamam, Tepidarium, Laconium bis hin zum Dampfbad. Mein Geheimtipp im Staudacherhof ist jedoch die Panoramasauna im Garten, direkt neben dem Outdoor-Pool. Jeden Abend gibt es gegen 17 Uhr einen Aufguss mit verschiedenen Duftessenzen (ich sag nur Grapefruit!) und selbstgemischten Peelingsalzen. Spätestens nach dem ersten Aufguss war ich im wahrsten Sinne des Wortes – dahingeschmolzen.

Nach nur einem Tag im Staudacherhof, bin ich nun also bekennender Wellness-Fan und tiefenentspannt. Nach drei Tagen fühlen sich selbst meine Ellenbogen an wie ein Babypopo. Spätestens nachdem wir noch eine Runde Rasul im Dampfbad hatten. Rasul was? Zugegeben, wir mussten uns auch erst mal schlau machen. Es handelt sich dabei um eine orientalische Schönheitskur mit Schlamm. Klingt erst mal eklig, ist auch eine ganz schön matschige Angelegenheit aber macht ebenso viel Spaß! Genau genommen handelt es sich um eine Anwendung mit Heilerde, welche die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft miteinander verbindet. Wir reiben uns also mit verschieden-farbigem Heil-Schlamm ein – gelber Schlamm für’s Gesicht, dunkelbrauner für den Rücken und die Beine, hellbrauner für den Rest. Und so geht’s dann in die Dampfsauna. 20 Minuten und eine Dusche später ist die Haut streichelzart und wir noch tiefenentspannter. Bilder gibts von unserer kleinen Schlammschlacht keine, das hätte uns die Kamera definitiv nicht verziehen.

Essen

Essen wird im Staudacherhof groß geschrieben. Wirklich ganz GROSS! Es ist das absolute Food-Paradies! Im Staudacherhof legt man Wert auf regionale und saisonale Bio-Produkte; gekocht wird nach dem hauseigenen BAYURVIDA-Konzept: Bayrische Leckereien, ayurvedisch interpretiert.
Das Essen ist vollwertig und leicht, selbst das 5-Gänge-Menü am Abend verleiht mir nicht das Gefühl gleich durch den Stuhl zu brechen. Und da wir immer noch in Bayern sind, stehen auch Fleisch und Fisch auf der Menükarte, während es in der ayurvedischen Ernährung nur sehr achtsam verzehrt wird.

Zum Frühstück gibt eine riesige Auswahl an Müsli und Körnern, beliebige Sorten Milch und jede Menge Obst. Besondern gern mochte ich die vielen verschiedenen Sorten Vollkorn-Brötchen und die große Käseauswahl. Und dass es ganz bayrisch jeden Morgen Brezen gibt. Alle Langschläfer (und Morgensportler) aufgepasst – Frühstück gibt es bis 11 Uhr!

Kaum hat man das Frühstück verdaut, gibt es am Mittag leckere vitale Schmankerl  –  mit warmen Suppen, frischem Salat und Brotzeit (oder Jause; nennt es wie ihr mögt, es bleibt ebenso lecker). Gefolgt von Kuchen, Apfelstrudel und jeder Menge süßem Gebäck. Spätestens jetzt ist ein kleiner Spaziergang, eine kleine Wanderung oder ein Aufguss in der Sauna von Nöten.

Und dann geht es Abends auch schon zum 5-Gänge-Menü. Unglaublich lecker mit gelungenen Kombinationen, mal klassisch, mal außergewöhnlich. Man hat täglich die Wahl zwischen vier verschiedenen Hauptgerichten – von vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch; auf der Karte findet man auch stets den Hinweis ob es sich um ein ayurvedisch interpretiertes oder regionales Gericht handelt. Am ersten Abend entscheide ich mich für Topinamburgröstel mit Gemüse – bayrisch und ayurvedisch. Max hingegen entscheidet sich für die geschmorte Kaninchenkeule mit getrockneten Tomaten und Oliven an Bandnudeln. Die Entscheidung für eins der Hauptgerichte fällt mir jedenfalls nie leicht, meist schaue ich schon beim Frühstück in die Tageskarte, so kann ich länger drüber nachdenken. Am Salatbuffet solltet ihr euch auf keinen Fall den Spinatsalat mit glasierten Trüffel-Walnüsschen entgehen lassen. Mir läuft schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen.

All diese Leckereien kann man auch nach dem Kurzurlaub im Staudacherhof zuhause nachkochen. Mittlerweile gibt es nämlich das BAYURVIDA-Kochbuch. Wir haben das ein oder anderes seit unserer Rückkehr sogar schon ausprobiert.

Was bleibt

Ein Aufenthalt im Staudacherhof ist auf alle Fälle etwas besonderes. Der Service ist überragend und herzlich, die Mitarbeiter wirklich aufmerksam. Unser Abreisetag fiel auf Max Geburtstag und so wurde er am Morgen mit einem kleinen Kuchen und Glückwünschen überrascht. Es sind diese kleinen Extras, mit denen sich ein Hotel unvergessen macht. Der Staudacherhof überzeugt nicht nur im Großen, sondern vor allem auch mit vielen kleinen Liebenswürdigkeiten. Ach so, und wer neben Wellness und Ruhe noch ein bißchen Abenteuer mag – die Zugspitze, der Eibsee und zahlreiche Wanderungen locken nur einen Katzensprung von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Wir werden im Sommer ganz sicher noch mal wieder kommen – um ein Foto bei Sonne am Eibsee zu machen und auf die Zugspitze zu steigen. Das blieb uns dieses Mal wegen des Wetters nämlich verwehrt. Doch mit dem richtigen Hotel können selbst Regentage ihren ganz besonderen Zauber haben.

Staudacherhof 

Höllentalstraße 48
82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel: +49 (0)8821 929-0
Mail: info@staudacherhof.de

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Idyllisch in den Bergen gelegen verspricht der Staudacherhof Erholung pur. Der Wellnessbereich ist der größte in Garmisch-Partenkirchen: zwei Pools, mehrere Saunen und ein Spa laden zum Verwöhnen ein. Abgerundet wird das Ganze mit einem rundum gelungenen, bayurvidischen Essenskonzept. Ein wundervoller Ort, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Im Staudacherhof bleibt kein Wunsch unerfüllt.

Die BAYURVIDA Fusion-Küche verspricht Abwechslung und Gaumenfreude pur. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen, am Nachmittag gibt es bayrische Schmankel – von gesund bis deftig – sowie leckere Kuchen und Gebäck. Das 5-Gänge-Menü am Abend übertrifft alles mit täglich wechselnden Gerichten und einer Auswahl von vegetarisch bis traditionell.

Vielen Dank an den Staudacherhof für die freundliche Einladung. Alle Meinungen und Eindrücke sind meine eigenen – da lasse ich mir nicht reinreden.

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