6 Dinge, die ich bei meiner Reise nach Sa Pa gelernt habe

Wer reist, der lernt. Manchmal sind diese Learnigs schmerzhaft und mit weniger schönen Erfahrungen verbunden. Leider war mein Trip nach Sa Pa – sagen wir – ausbaufähig. Hier meine kurze Liste von Dingen, die ich beim meinem Besuch gelernt habe. 4 würde ich anders und zwei definitiv sofort wieder machen. 

4 Dinge die ich das nächste Mal anders machen würde:

  1. Im Sommer nach Sa Pa fahren

    Wenn ich nochmal die Chance bekomme, dann fahre ich nicht ein weiteres Mal im Winter nach Sa Pa. Es ist zu kalt, zu nass und für Trekking einfach nicht optimal. Wie ich jetzt weiß, ist die beste Zeit für einen Trip in Vietnams Norden September bis Dezember. Zwischen Januar und Februar kann es tatsächlich sogar schneien!

  2. Ein Homestay außerhalb der Stadt buchen

    Sa Pa ist keine schöne Stadt. Die Hotels sind oft lausig und komplett überteuert. Darum würde ich beim nächsten Mal einen Homestay vor der Stadtgrenze buchen. Oftmals wird man von der Bushaltestelle abgeholt und man kann auf die Vertrautheit und Wärme der Gastgeber hoffen – etwas was man in der Stadt nicht erwarten sollte. Außerdem lebt man dann inmitten der wundervollen Landschaft – einfach traumhaft.

  3. Vernünftiges Schuhwerk mitbringen oder leihen

    Die Schuhe waren bei unserer Trekkingtour mit das größte Problem. Matsch und Lehm wären besser zu bewältigen gewesen, wenn man das passende Schuhwerk gehabt hätte. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Wenn man die eigenen Schuhe nutzen will, dann sollte man sie danach dringend zum Trockenservice bringen (haben wir leider erst kurz vor Abfahrt entdeckt, dass es so etwas überhaupt gibt). Denn die Dinger (in einem feuchten Zimmer) trocken zu bekommen ist andernfalls ein Akt von tagelangem Föhnen – und selbst damit klappt es nicht so recht.

    Unsere Schuhe

  4. Skiunterwäsche mitnehmen (sollte man doch unbedingt im Winter nach Sa Pa reisen wollen)

    Wer doch im Winter nach Sa Pa fährt, der sollte ein dickes Fell haben. Hat er das nicht (so wie ich), dann sollte man dringend dicke Kleidung – wenn möglich sogar Skiunterwäsche – mitbringen. Es ist wirklich kalt und die Feuchtigkeit dringt einem durch und durch.

2 Dinge, die ich sofort wieder machen würde:

  1. Eine Trekkingtour mit Zi 

    Wir haben nicht nur unheimlich viel erfahren, sind auf abgelegenen Pfaden gewandert, die wir ohne sie nie entdeckt hätten und haben herzlich gelacht. Solange wir mit Zi unterwegs waren, wurden wir auch kein einziges Mal von den Verkaufsfrauen und -kindern behelligt. Zi ist wirklich eine super Trekkingführerin und unfassbar nett. Den Kontakt zu Zi gibt es hier.

  2. Im Hillstation abhängen

    Da uns permanent kalt war, haben wir mit dem Hillstation ein wirklich sehr schönes Cafe/Restaurant entdeckt. Es ist zwar etwas teurer, dafür aber einfach nur schön. Der Kaffee ist lecker, das Essen super und es gibt sogar trinkbaren, bezahlbaren Wein, inkl. Happy Hour! Abends schüren sie ein Feuer im Ofen und es gibt tatsächlich Türen, die geschlossen werden (zwar nur luftige Glastüren, aber immerhin! Ja, man mag es kaum glauben, über was man sich auf Reisen alles freut). Das Ganze wird getoppt von einem wirklich großartigen Ausblick über das Tal mit seinen wunderschönen Reisterrassen – zumindest wenn tagsüber kein Nebel ist.


    Guter Kaffee, tolles Essen uns super gemütlich – Hillstation


    Der Ausblick ist berauschend – zumindest wenn der Nebel kurz mal den Blick frei gibt

Warst Du auch schon mal in Sa Pa? Was sind deine Tipps und Tricks für die Stadt und die wundervolle Landschaft drum herum? Schreib sie gerne in die Kommentare – vielleicht gebe ich Sa Pa ja doch irgendwann nochmal eine zweite Chance.

2017-06-07T06:01:54+00:00 2. Februar 2017|

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