Mein Aufenthalt im Hotel Mapp in Taichung

[Sponsored Post] – Von einigen Leuten war mir im Vorhinein geraten worden, ich solle nicht nach Taichung fahren. Die Stadt habe nichts zu bieten und sei nichts besonderes. Ein Glück, dass ich mir in der Regel ganz gerne selbst einen Eindruck mache. Wäre das anders, hätte ich vielleicht eine meiner liebsten Städte in Taiwan verpasst.

Im Endeffekt bin ich sogar zweimal hingefahren. Vielleicht hat es mir auch deswegen so gut gefallen, weil ich in einem sehr süßen Hotel einchecken konnte. Klein, fein und man fühlt sich sofort zuhause – willkommen im Hotel Mapp (nein, das ist kein Schreibfehler).

Der erste Eindruck

Man kommt am Hotel Mapp an und steht vor einem komplett neuen und ganz in Weiß gehaltenen Bauwerk. Es macht was her – und Lust reinzugehen. Wer das tut, der wird extrem nett direkt an der Rezeption empfangen. Die Lobby sagt sofort aus: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht und hatte ein Konzept. Und dieses Konzept heißt Mapp – ein neues Hotel auf der Landkarte Taichungs.

Hotel Mapp Rezeption

Lobby Detail

Das Hotel: Mapp Hotel, Taichung

Das Mapp Hotel ist ganz neu und wurde erst vor einigen Monaten eröffnet. Es hat nur 21 Zimmer und glänzt durch ein sehr schönes, reduziertes Design. Sei es auf den Wänden oder auf den Türschildern, überall finden sich die Karten (also Maps) wieder, die dem Hotel seinen Namen geben. Während die Lobby und Hotelzimmer überwiegend in schlichtem Weiß gehalten sind, findet man in den Aufgängen und im Restaurant stylische Waschbetonwände, coole Kunst und Bilder.

Treppe Lobby zum RestaurantVon der Rezeption geht es hoch ins Restaurant – natürlich im Map-Style

Türschild im Maps DesignSogar die Zimmernummern sind im Karten-Motiv gehalten

Das Personal ist entzückend und spricht genug Englisch um einem den Aufenthalt im Hotel so angenehm wie möglich zu machen.

Die Zimmer

Obwohl das Hotel super zentral und in einem der wuseligsten Viertel Taichungs liegt und man vom Balkon auf eine Kreuzung blickt, ist es überraschend ruhig im Zimmer. Ebenso hört man kaum etwas von den Nebenzimmern, woran man sich in Asien ja schon regelrecht gewöhnt hat. Dass man es hier geschafft hat alle ungeliebten Geräusche zu vermeiden ist große Kunst und mir sehr positiv aufgefallen. Den Architekten sollte man sich merken.

Die Zimmer sind modern mit großen, unglaublich bequemen Betten. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich die letzten Wochen so tief und fest geschlafen habe. Ich habe in der Business Zimmerklasse geschlafen – darüber und darunter gibt es weitere Kategorien. Ich war aber mit dem Business Zimmer (nur der Name erinnert hier an Arbeit) sehr zufrieden.
 BettMein wunderbar bequemes Bett 

Das Bad ist niegelnagelneu mit japanischer Toilette – da kann man sogar die Klobrille heizen. Das habe ich bei 34 Grad allerdings nicht ausprobiert. Ehrlich gesagt waren mir all die chinesischen Schriftzeichen auch ein bißchen zu kompliziert. Aber sah schon sehr nach Hightech aus. Dafür habe ich die Dusche ausgiebig ausprobiert und mehr als genossen. Eine Regendusche vom feinsten und da in Taiwan der Wasserdruck so richtig funktioniert, hat man den besten Start in den Tag.

Badezimmer

Mein Zimmer hatte einen kleinen, aber feinen Balkon. Ich finde es ja immer super spannend direkt an einer Kreuzung zu wohnen und einfach dem Verkehr zuzuschauen.  Hat für mich irgendwie was meditatives. Obwohl der Verkehr in Taiwan nicht annähernd so verrückt ist, wie in Vietnam oder auf den Philippinen. Aber das macht es vermutlich noch meditativer. Und für mich gibt es kaum besseres, als den ersten Kaffee am Morgen auf dem Balkon zu genießen und einfach ein bißchen in die Welt zu schauen.

Blick vom Balkon

Absoluter Pluspunkt des Hotels ist die Lage!

Die Lage ist einfach perfekt. Zu Fuß ist man in 5 Minuten am Feng Chia Nachtmarkt, dem größten und verrücktesten Nachtmarkt der Stadt mit Unmengen an Leckereien. Ebenso schnell ist man auch am Maple Garden. Ein kleiner Park, den ich wegen der vielen Brücken unheimlich hübsch fand.

Essen

Zum Hotel gehört das Esme Restaurant. Hier kann man Frühstück, Lunch, Abendessen und Snacks bekommen. Ich habe außer Lunch (habe ich zeitlich nicht geschafft) alles mal ausprobieren dürfen und kann sagen, die Qualität passt.

Das Frühstück ist wirklich lecker. Eher  amerikanisch, mit Chicken Wings und Chips – kann man aber auch ohne bestellen. Marmelade und Omelett gibts auch dazu. Und der Bagel ist einfach der Wahnsinn. Wer keinen Bagel will, der kann auch cheesebread oder Toast bekommen.

FrühstückBagel Frühstück

Frühstück Käsebrot

Direkt verliebt habe ich mich in die süßen Tassen. Ebenso wie in den Kaffee. Wenn man gezwungenermaßen wochenlang überwiegend Tütchen-Kaffee zum aufbrühen trinkt, fühlt man sich gleich wie in Italien wenn es mal echten Kaffee gibt. Besser gesagt echten Latte Macchiato. Ein Traum. Auch der Matcha-Latte ist zu empfehlen. Heiß oder kalt, ich bin ein bißchen süchtig nach dem Zeug. Tja, und wenn er dann noch in so niedlichen Tassen serviert wird, will man doch einfach mehr als einen trinken.

Wenn man abends zu faul ist rauszugehen ist das Abendessen im Hotel die perfekte Sache.

Dinner MuschelpastaMuschelpasta – lecker

Da der Feng Chia Nachtmarkt aber nur 5 Minuten zu Fuß entfernt ist, war das unser Favorit. Es gibt einfach alles und man ist im kulinarischen Himmel.

StyloStylish – Hotel, Restaurant und Gäste

Was bleibt

Definitiv zu erwähnen weil super genial: Das Hotel Mapp verleiht kostenlos Fahrräder! Und zwar echt gute Stadträder. Wir sind einen ganzen Tag kreuz und quer durch Taichung gecruised. Vom Tempel zur Eisdiele, ins Rainbow Village und wieder zurück. Das waren bestimmt über 20 Kilometer. Mein Hintern hat sich danach auch so angefühlt – dafür konnte das Fahrrad aber nichts.

Kostenlose Fahrräder

 Wie in fast allen Hotels Taiwans gibt es kostenloses Trinkwasser oder auch heißes Wasser. Ebenso Tee und Kaffee. Und für alle die ein wenig länger unterwegs sind, hier der absolute Geheimtipp der für eine Nacht (oder mehrere) im Hotel Mapp spricht: es gibt Waschmaschinen. Zwei riesengroße, nagelneue Waschmaschinen, die man als Hotelgast kostenlos nutzen darf! Whoop Whoop. Und die Maschine wäscht auch länger als 20 Minuten. Somit hatten wir endlich mal wieder so richtig saubere Wäsche. Und der Blick von der Waschmaschine rüber zu den Wolkenkratzern macht die Arbeit beim Waschen gleich wet. 

Blick von der Waschmaschine

Am liebsten wäre ich direkt noch ein paar Nächte geblieben, aber die Bustickets nach Taipei waren schon gebucht. Aber ganz klar, wenn ich noch mal nach Taichung komme, checke ich bestimmt wieder im Hotel Mapp ein.

Mein Aufenthalt wurde durch die freundliche Unterstützung des Hotel Mapp, Taichung ermöglicht. Dieser Post ist im Zuge der Kooperation mit dem Hotel entstanden. Alle Meinungen und Sichtweisen sind meine eigenen – da lasse ich mir nicht reinreden.

 

2017-10-14T19:54:22+00:00 16. Mai 2017|

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