Von fantastisch bis fies: meine 47 Highlights aus 6 Monaten Asien

Auf einer Weltreise erlebt man so einiges. Zwar ist meine Reise noch lange nicht zu Ende, doch in einem halben Jahr ständigen Reisens passiert ganz schön viel. Die Zeit war abenteuerlich! Das kann man auf alle Fälle sagen. Meist schön, manchmal ärgerlich, oft verrückt.

Und darum hier meine spektakulärsten, anstrengendsten, abenteuerlichsten, fiesesten und leckersten Fotos und Momente aus sechs Monaten Asien.

 

Die spektakulärste Aussichten

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

  1. Halong Bay

    Aussicht auf die Halong Bay

  2. Mount Ijen

    Aussicht in den Krater des ijen

  3. Tokyo Government Building

    Aussicht vom Government Building in Tokyo

Meine ‚Boah-Momente‘

Boah-Momente sind die, die immer in Erinnerung bleiben werden, die herausstechen. Als ich mit offenem Mund stauend da stand und es kaum fassen konnte. Es gab viele – aber diese hier übertrafen alles.

  1. Wasserfall Lombok

    Wasserfall Lombok

  2. In den Krater eines aktiven Vulkans schauen

  3. Island Hopping Tour Siargao (dieses kristallklare Meer)

    insel von obenWas man beim Inselhopping auf Siargao so erwarten kann gibt’s hier zu lesen.

Meine liebsten Inseln Asiens

Meine Top-Inseln haben mich immer mit dem Gesamtpaket überzeugt. Manchmal nehme ich ein mehr an Tourismus gern in Kauf, wenn dafür die Infrastruktur (bspw. Straßen und Internet) und das Lebensgefühl (bspw. Hotels und Essen) überzeugen.

  1. Siargao

    Island hopping auf siagaroWarum ich mich in diese Insel verliebt habe: es ist einfach zauberhaft!
  2. Koh Tao

    KoTao

  3. Bali

    I love Bali

Meine schönsten Strände

Ich liebe Strände. Wenn ich groß bin, will ich mal ein Haus am Strand. Und weil’s so schön ist, gibt’s noch einen mehr: meine vier liebsten Strände in Asien.

  1. Sok San Beach, Koh Rong, Kambodscha

    SokSan Beach Koh Rong
    Warum wir diesen Traumstrand doch wieder verlassen haben? Hier die ganze Wahrheit. 
  2. Solangon Beach, Siquijor, Philippinen

    Siquijor Strand
    Mehr zum Solangon Beach und der Insel Siquijor gibt es hier.

  3. Paradise Beach, Palawan, Philippinen

    Palawan

  4. Bai Sao Beach, Phu Quoc, Vietnam

    Strand auf PhuQuock

Die abenteuerlichsten Momente

Auch das Abenteuer gehört zum Reisen – alles andere wäre langweilig. Auf das ein oder andere Abenteuer hätten wir allerdings gerne auch verzichten können.

  1. Auf den Philippinen fast mit dem Schiff untergehen

    Wenn man in den eigentlich immer gut gelaunten Gesichtern der Philippinos Sorge ablesen kann, muss man der Sprache nicht mächtig sein um zu wissen, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. So musste unser Boot Mitten auf dem Meer umdrehen, weil wir ein Loch im Rumpf hatten – und es nicht bis zum nächsten Hafen geschafft hätten.

  2. Trekking in Sa Pa (Vietnam) bei Regen

    Einfach keine gute Idee. Abhänge sind steil und rutschig, bei Regen zu steil und viel zu rutschig. Wie dumm die Idee war, habe ich hier noch mal überdacht. Naja, der eigentlich leidtragende war eindeutig Max:

    Schlammiger AufstiegMan beachte nicht nur den schlammigen Boden, sondern auch den schlammigen Max

     

  3. Begegnung mit einer Seeschlange

    Unter Wasser kann einem ja viel begegnen. Was aber sicher zu den schlimmsten Begegnungen für mich gehört: Eine Seeschlange zu treffen. Genau so passiert beim Schnorcheln auf Gili Meno, wo ich mit einer extrem großen und genauso giftigen Seeschlange in den Nahtanz gegangen bin. Hui, ich wusste gar nicht wie schnell ich schwimmen kann.
    Wasserschlange

  4. Begegnung mit einem wildgewordenen Kampfhund

    Als auf Ko Tao (Thailand) ein irrer Kampfhund knapp an meinem Bein vorbeischnappt, weil der Roller nicht schnell genug den Berg hoch kommt (und erst im letzten Moment endlich Gas gibt).

Die anstrengendsten Momente

Anstrengung gehört zu einer Weltreise mit dem Backpack einfach dazu. Oft ist sie selbst gewählt – meist lohnt sie sich.

  1. Um 12 Uhr nachts aufbrechen und im Stockdunkeln auf den Mount Ijen klettern

    Warum man sowas macht? Um die „Blauen Feuer“ zu sehen. Auch wenn man es auf dem Foto nur schwer erkennt – es war faszinierend. Natürlich sollte ich den traumhaften Sonnenaufgang, den türkisblauen Schwefelsee und die Aussicht über den Vulkan nicht vergessen zu erwähnen.

    Mount Ijen blaue Feuer

  2. Den Da Keng Trail (bei 35 Grad) wandern

    Wie es ist diesen unglaublichen Pfad zu wandern kannst Du hier nachlesen.
    Dakent Trail No4

  3. Drei Tage Angkor besichtigen 

    Drei Tage Angkor heißt hunderte Tempel, Tore und 10tausende Touristen in Kombination mit 37 Grad im Schatten (ohne Schatten). Das schlaucht, ist aber gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis.

    Angkor

Das bestes Essen

Essen ist in jedem Land wichtig und wir versuchen immer die regionale Küche so ausführlich wie möglich zu kosten. Diese Länder stachen in Sachen kulinarischer Genuss heraus. Und weil ich gutes Essen fast so sehr wie schöne Strände mag – meine vier Favoriten.

  1. Japan

    Klarer Sieger in der Schlemmer-Kategorie war sowohl bei mir als auch bei Max Japan. Ramen, Ramen und nochmal Ramen – und on top Sushi. Oder dipping Ramen.

    Ramen

  2. Vietnam

    So viele tolle regionale Spezialitäten. Und natürlich im ganzen Land die berühmte Pho.

    klassische pho

  3. Thailand

    Zur Thai-Küche ist eigentlich alles gesagt und geschrieben. Sie ist schlicht lecker.

    Seafood extrem spicy

  4. Taiwan

    Taiwan war nicht nur geschmacklich ein Foodparadies, sondern vor allem optisch – wir haben uns durch großartige und kreative Restaurants und Eisdielen gefuttert und fotografiert, die immer in Erinnerung bleiben werden. Beispiele gefällig – dann hier entlang.

    Dumplings mit Gesicht

Lustigster Moment

  1. Wir knabbern auf Baumrinde, da wir denken es sei eine asiatische Süßigkeit – was aber nur die „Verpackung“ war, die andere Leute liegen gelassen hatten. Was haben wir uns über unsere eigene Dummheit weggelacht!
  2. Max fällt drei Sekunden nachdem er sagte, er hätte eine tolle Route durch die matschige Straße gefunden, in eine riesige Pfütze Kuhmist.
  3. „Say Fy“ ist nicht eine thailändische Verabschiedungsform. Davon ging ich jedenfalls erstmal aus, als die super nette Hotel-Angestellte mir das gleich dreimal wünschte. Ich antwortete also auch (ebenso lächelnd) mit „Say Fy“ und machte eine kleine Verbeugung (wie man das aus Höflichkeit nunmal macht). Später sagte mir Max, dass die Dame mir einen guten Flug gewünscht habe – also einen „Save flight“ – fürs nächste mal dann.

Die schlimmsten Fahrten

Transport (vor allem auf dem Landweg) kann oftmals so richtig aufregend oder unangenehm sein.

  1. Nachtbus in Vietnam von Ninh Binh nach Mui Ne

    Ein Freund in einem anderen Bus kam auf den Rastplatz zu mir und sagte: „Ich will dich nicht beunruhigen, aber euer Bus sieht ziemlich schlimm aus“. Hatte er recht – war er auch. So stand etwa aus meinem Liegesitz ein scharfes Metallstück auf Höhe meiner Wirbelsäule heraus. Ich habe die Fahrt trotzdem überlebt.

  2. Auf der Nachtfähre von Cebu nach Siargao (Philippinen)

    Erst mit 40 Kampfhähnen, dafür aber ohne Bootswände auf einer Nachtfähre, dann mit betenden und erbrechenden Menschen durch ein Unwetter auf einer winzigen Fähre.
    Nachtfähre nach Surigao

  3. Die Minivans von Palawan (Philippinen)

    Wieviele Menschen passen in einen Minivan? Auf Palawan mehr als es Sitze gibt. Komplett überladen, darf man  auf „Sitzen“ Platz nehmen, die eigentlich Bretter und nicht zum Platz nehmen gedacht sind. Das Gepäck wird aufs Dach gebunden und man hofft dass alles am Bestimmungsort ankommt. Meist tut es das – bei uns allerdings komplett nass, da es wie aus Eimern schüttete und der Fahrer recht langsam und spät die Plane aufspannte. Bei all dem kommen einem brechende Sitznachbarn kaum noch verwunderlich vor.

Die fantastischsten Bauwerke

Auch hier fällt die Wahl schwer. Spielend hätte ich mich auch für viele andere Bauwerke entscheiden können.

  1. Weißer Tempel, Chiang Rai

    weißer tempel chang rai
    Dass man tatsächlich durch die Hölle in den Himmel laufen kann, erfährst du hier
  2. Pura Penataran, Bali (ich nenne ihn Himmelstempel)

    Himmelstor Bali

  3. Angkor, Siem Reap – mein Favorit: Bayan und seine 1000 Gesichter 

    bayan

  4. Fushimi Shrine, Kyoto

    Tempel Kyoto

Glücksmomente

Manchmal laufen die Dinge nicht wie sie sollen, aber am Ende ist man einfach nur glücklich – weil Menschen halt doch meistens einfach nett und hilfsbereit sind. Überall und immer wieder sind uns Leute begegnet, die uns ganz selbstlos und ohne nachzudenken geholfen haben. Nochmal danke an all die wundervollen Menschen!

  1. Zum Abschied aus Deutschland hatte meine Schwester mir ein Schweizer Taschenmesser geschenkt. Als Geschenk ist es also etwas Besonderes und doch hätte ich es beinahe wegwerfen müssen, wäre in Cebu (Philippinen) nicht dieser eine nette Sicherheitsmann gewesen. Was war passiert? Beim Sicherheitscheck am  Flughafen stelle ich fest, dass mein Messer noch im Handgepäck und eben nicht im schon aufgegebenen Backpack ist. Nach viel hin und her am Checkin-Schalter sucht ein Sicherheitsmann einen Karton und Klebeband und gibt das winzige Messer kostenfrei als zweites Gepäckstück für mich auf!
  2. Den Dakeng Trail in Taiwan sollte man nur wandern, wenn man weiß, wie man wieder aus dem Gebirge in die Stadt kommt. Wenn nicht ergeht es einem wie uns und man muss sich „retten“ lassen. Dank an die freundliche Mitfahrgelegenheit die uns (auch ohne ein englisches Wort von uns verstanden zu haben) aus der Wildnis Taiwans in die Zivilisation mitgenommen hat.
  3. Mit dem Roller von einem Wildfremden zur nächsten Tankstelle geschoben werden, weil man wegen einer defekten Tankanzeige den Tank leer gefahren hat.Abschlepp-Roller

Urgh-Momente

Manchmal wird’s auch unangenehm.

  1. Sandfliegen am Traumstrand in Kambodscha (ja, wir haben immer noch Narben)

  2. Überflutete Straßen auf Siargao (Philippinen) durchwarten, ohne dass man sieht wo man reintritt

    Überflutete Straßen auf Siargao

  3. Drei Stunden Rollerfahrt bei strömendem Regen auf Lombok (Indonesien)

Fiesester Moment

Eine Weltreise zu unternehmen bedeutet manchmal auch richtig ätzende Momente zu haben. Zwar hatte ich zum Glück nur sehr wenige, die hier waren aber sicherlich die fiesesten.

  1. Abgezockt in Mui Ne

    Dort nennt man es Polizeikontrolle – bei uns nennt man es Korruption und Abzocke.

  2. Hotelflucht in Sa Pa

    Nachdem ich den Hotelchef und Max bis in den 2. Stock habe schreien hören, war es Zeit so schnell wie irgend möglich zu packen und das Hotel  fluchtartig zu verlassen. Der Grund für den Ausraster des Hotel-Chefs: wir hatten uns über die Schimmelzimmer beschwert.

  3. Von der Taxi-Mafia bedrängt

    Erst blockierten zwei Fahrzeuge der Taxi-Mafia in Kuta auf Lombok (Indonesien) auf offener Straße unser (nicht Mafia) Taxi, dann wollte man uns zwingen auszusteigen um mit ihrem Van (zum Mafia-Preis) weiter zu fahren. Dass wir uns weigern, hat sie ganz schön verdutzt.

  4. Rollertrip von Hue nach Hoi An

    Erst bleibt der Roller zwei Mal liegen, dann kommt unser Gepäck nass und ölverschmiert an.

Frostigster Moment

  1. Winter in Sa Pa

    Wie kann man so doof sein und im Winter hinfahren? So kann man…
    SaPa im Winter

  2. Mit der Fähre nach Phu Quoc

    Ich frage mich immer noch: Warum stellt man eine Klimaanlage auf 5 Grad?!

  3. Eine Nacht auf einem Vulkan

    Sowohl die Nacht am Bromo in Indonesien, als auch der Sonnenaufgang waren frostig (aber dann halt doch wunderschön).
    Blick auf den Bromo

 

Das waren sie, meine Highlights – im Guten wie im Schlechten.

Welche herausragenden Erlebnisse hattest Du in Asien? Hast Du dich an etwas erinnert als du es hier gelesen hast?
Schreib mir einen Kommentar und lass uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen!

2017-08-25T01:49:06+00:00 24. August 2017|

4 Kommentare

  1. Martin 27. August 2017 um 17:10 Uhr - Antworten

    Haha, klasse Erlebnisse, wenn auch manchmal unschön. Aber darauf kommt es ja an beim Reisen. Ohne Stories wäre es nicht so interessant die Welt zu entdecken :). Das Mui Ne Erlebniss hatten wir auch 😉

    • Steffi 5. September 2017 um 0:51 Uhr - Antworten

      Hi Martin, ja, am Ende kommt es doch immer auf die tollen Anekdoten an. Es bleibt so viel hängen. Mui Ne war ätzend – aber wir wollen es im Endeffekt doch nicht missen. Du bestimmt auch nicht 🙂

  2. Dorothea 25. August 2017 um 12:53 Uhr - Antworten

    Ach die Anekdoten sind doch im Nachhinein immer das Beste! Müssen uns dann unbedingt treffen – ich koche auch ;-))

    • Steffi 5. September 2017 um 0:53 Uhr - Antworten

      Das Treffen ist in meinem Plan schon ganz weit oben – aber mal sehen wann wir zurück kommen 🙂

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